Die aufsteigende Linie eines Leiterregals lenkt den Blick nach oben und lässt niedrige Decken höher erscheinen. Nutze diese Wirkung bewusst: oben leichte Dinge wie Pflanzen, in der Mitte dekorative Lieblingsstücke, unten Körbe mit Alltagskram. Wiederhole Farben an mehreren Ebenen, um Ruhe zu schaffen. Achte auf negativen Raum zwischen Objekten, damit das Auge atmen kann. So entsteht ein geordnetes Bild, das nicht streng wirkt, sondern freundlich einlädt und gleichzeitig praktisch bleibt.
Leiterregale benötigen oft weniger Tiefe als klassische Regale, weshalb sie sich perfekt für Durchgänge und Arbeitsnischen eignen. Miss die Durchlaufbreite, plane Bewegungsradien, und halte mindestens eine Handbreit Abstand zu Türen. In offenen Räumen kannst du zwei schmale Leiterregale gegenüberstellen und dazwischen einen Pouf oder eine Bank platzieren. So entsteht eine kleine Leseecke, die kaum Platz frisst. Die schlanke Grundfläche liefert Stauraum, ohne Verkehrswege zu blockieren, und begleitet dich flexibel durch Wohnveränderungen.